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EDEN MACHINE

Der Mensch braucht die Maschine, aber braucht die Maschine den Menschen?

In der EDEN MACHINE begegnen sich die Musik von Mylène Kroon und Visuals von Frederik Werth in einer Installation, die von mehr als nur menschlichen Performer_innen belebt wird: Pflanzen und Insekten steuern die Bild- und Klangmaschine, die in immer neuen Konstellationen eine magischen Utopie in den Trümmern unserer Zivilisation entstehen lässt: Ein neues Eden. Ein Netzwerk unterschiedlichster Lebensformen, die eine neue Welt erschaffen. Die beeindruckende Architektur von St. Gertrud wird zum Lebensraum für Wesen, die den Menschen überlebt haben. Inspiriert von der Novelle "The Machine Stops" E.M. Forsters aus dem Jahr 1909, einer Dystopie, die aktuelle Fragestellungen um die Zukunft der Menschheit bezüglich des Klimawandels und rasanter technologischer Entwicklung vorwegnimmt, präsentieren wir Klang- und Bildwelten einer posthumanen Zukunft. Ein neues Eden. 

audiovisuelle live performance mit Mylène Kroon

Premiere 27.04.2024 im bunker k101

RE/MEMBER

Was passiert mit einem Menschen, der ganz auf sich allein gestellt ist, abgeschnitten vom Rest der Welt, von seiner Vergangenheit, mit unbestimmter Zukunft?
Was bedeuten Isolation und ein fehlendes Gegenüber für ein Selbstbild? Fehlende Welt für ein Weltbild? Das Publikum begegnet Spuren eines solchen Menschen – dem/der letzten Überlebenden? – in einem Bunker. Es betritt Räume, die gerade verlassen, noch bewohnt oder noch nie betreten zu sein scheinen.

Rauminstallation mit Theater BlackBox

im bunker k101, 2023.

ERDE.VORHABEN.

Humananimalische Welten. Flüchtige, pilzartige und mikrobische Verflechtungen. ein gewaltiges Netzwerk biosozialer Weisheit. Ödipus, jener Blinde Vertriebene aus dem Paradies menschlicher Ordnungen begibt sich auf eine performative Spurensuche. Wie können wir weiterhin auf diesem Planeten miteinander gut leben und sterben?

Performative Installation mit Philipp Sebastian

im Haus der Natur Bonn, 2022.

rather cyborg then goddess III

In “rather cyborg than goddess III” begegnen sich Mensch und Insekt in einer technisch vermittelten Umgebung völlig neu: In einer Zeit, in der anthropozentrisches Sprach- und Handlungsverständnis an ihre Grenze gelangen, werden diese in rather cyborg then goddess III überwunden und der Mensch als Mittelpunkt biosozialer Konflikte hinterfragt und ganz andersweltlich beleuchtet.

Residenzarbeit mit Fee Zweipfennig am FWT Köln in Kooperation mit flausen+, 2022.

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AAWKIISO

Die Künstler Alois Reinhardt und Frederik Werth schaffen in ihren Performances abstrakte Biotope, in denen sich die Medien Körper, Klang und Raum in einem in sich geschlossenen und gleichberechtigten Wechselspiel zueinander verhalten. Ausgehend vom Nullpunkt eines jeden zivilisatorischen Kontexts evozieren AAWKIISO so posthumane Wahrnehmungsfelder, in denen das Selbstverständnis des Menschen in seiner Umwelt und seine Begegnung mit dem Anderen, Nicht-menschlichen immer wieder hinterfragt und neu kontextualisiert werden kann.

In einer Reihe von Arbeiten, die mit der Performance after all we know it is still oscillation im Sommer 2019 begann, versuchen AAWKIISO mit den Medien Sound, Video und Butoh-Tanz die Frage nach einer anthropozentrischen Schöpfung aufzulösen und das Objekt (Um-)Welt als gleichberechtigten Diskursteilnehmer in einer andersweltlichen Konversation erfahrbar zu machen.

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